Anwendungsformen von Antitranspiranten

Applikationsformen von Antitranspiranten
Applikationsformen von Antitranspiranten

Solche Metallverbindungen werden in der Behandlungspraxis zum Anwendungszweck in diversen Formen angeboten. So werden sie beispielsweise als Lösungen, Cremes, Lotionen oder Puder verabreicht. Als Lösungsmittel werden sie mittels einer alkoholischen oder wäßrigen Lösung dargeboten. Die wäßrige Lösung hat sich dabei als die nebenwirkungsärmste und somit bevorzugte Lösungsform durchgesetzt.


Aluminiumchloridlösungen können zur äußeren Behandlung einer Hyperhidrosis somit nicht nur in flüssigem Zustand, sondern auch beispielsweise als viskoses Gel eingesetzt werden. Als Gel läßt sich diese Substanz sogar in einen Deoroller verpacken, was die äußere Anwendung und somit das Auftragen auf die Hautoberfläche noch einfacher gestaltet. In der Regel wird die Metallösung von Apothekern gemischt und bei Herstellung häufig mit weiteren Stoffen angereichert. Den individuellen Interessen des Betroffenen und dem vorliegenden spezifischen Krankheitsbild kann durch die Vielseitigkeit der Anwendungsform von Metallösungen gebührend Rechnung getragen werden.
Bei Vorliegen z.B. einer Hyperhidrosis der Achseln würde sich ein mit dem Metallgemisch präparierter Roller als das ideale Therapeuticum erweisen. Eine Hyperhidrosis der Hände und Füße wäre demgegenüber aber besser mittels einer flüssigen Metallösung zu behandeln, da die Flüssigkeit ihre schweißhemmende Wirkung auf diesen Hautbereichen wesentlich intensiver gestalten und tiefer in die Hautoberfläche und somit in die Drüsenausführungsorgane einwirken könnte. Hinsichtlich einer optimalen Dosierung und der richtigen Anwendungsform der Metallwirkstoffe stehen Ärzte und insbesondere auch Apotheker dem Patienten hilfe – und ratgebend zur Seite.